|
In diesem Monat heißt es: Augen
zu und durch?
Trockene, gereizte, tränende Augen
Aus dem Inhalt:
- Trockenes
Auge
Das Trockene Auge: eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche
– Tränenflüssigkeit: lebenswichtig für
unsere Augen – Ursachen – Folgen – Diagnose
– Therapie – Tränenersatzmittel – Tipps
zur Selbsthilfe –
Ihr persönlicher Augencheck
-
Augenallergien
Was ist eine Allergie? – Wie entsteht eine allergische Reaktion?
– Symptome – Ursachen – Allergiearten
– Therapie-Möglichkeiten – Tipps und Empfehlungen
bei unterschiedlichen Allergien – noch mehr zum
Thema Pollenallergie/Heuschnupfen
- Hier
erhalten Sie das ganze Jahr über Rat und Hilfe
Persönliche Beratung – Informationsmaterial –
Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen – Bücher
und andere Lektüre
(Bildquelle: Foto 1 bis 3 – Bausch & Lomb, Dr. Mann Pharma)
DAS TROCKENE AUGE
Sie haben häufiger das Gefühl, Ihre Augen sind trocken,
müde und/oder lichtempfindlich? Sie sind gerötet,
jucken und brennen? Es fühlt sich an, als sei ein Sandkorn
zwischen Augapfel und Lid? Oder Ihre Augenlider
kleben förmlich bei jeder Bewegung auf Ihrem Auge? Wenn all
diese Symptome nicht durch eine Allergie
ausgelöst wurden, könnte eine Benetzungsstörung Ihrer
Augenoberfläche vorliegen, das heißt: Sie haben ein
Trockenes Auge.
Das Trockene Auge ist mittlerweile die häufigste
Erkrankung in der Augenheilkunde. Was in der Sprache der
Mediziner als Sicca-Syndrom (sicca = trocken) oder Keratoconjunctivitits
sicca (KCS) oder auf Deutsch trocke-
ne Entzündung der Horn- und Bindehäute bezeichnet wird,
betrifft heute etwa jeden fünften Patienten eines
Augenarztes. Ursache ist die bereits erwähnte Benetzungsstörung
der Augenoberfläche.
Eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche
liegt vor, wenn entweder die Tränendrüsen zu wenig Tränen-
flüssigkeit produzieren, wenn die Zusammensetzung des Tränenfilms
fehlerhaft ist oder wenn die Verteilung der
Tränenflüssigkeit gestört ist.
Das Trockene Auge ist eine chronische Erkrankung.
Das heißt, es muss grundsätzlich von einer Dauerbehandlung
ausgegangen werden. |
Um zu verstehen, wie es zu dieser chronischen Erkrankung kommt,
zunächst ein kleiner Exkurs ins Land der
Tränen:
TRÄNEN SIND LEBENSWICHTIG FÜR UNSERE AUGEN
Natürlich sind Tränen, verursacht durch Kummer oder Freude,
nicht gemeint. Wir haben unterschiedliche Arten
von Tränen: solche, die durch Gefühle oder durch Reizungen
des Auges ausgelöst werden und andere, die mit
dem Weinen gar nichts zu tun haben. Diese Tränen fließen
fortwährend in wohldosierten kleinen Mengen. Sie
bilden den Tränenfilm, der das Auge ständig benetzt und
sich alle 5 bis 10 Sekunden mit jedem Lidschlag
gleichmäßig über die Augapfel-oberfläche verteilt.
Gebildet wird die Tränenflüssigkeit in der großen
Tränendrüse unterhalb des äußeren Augenbrauenbogens
und
in zahlreichen kleinen Drüsen der Bindehaut und des Lidrandes.
Ihre Produktion wird geregelt durch Nerven-
impulse und Gefühlsstimmungen.

(Bildquelle: www.meine-augen.de)
Der Tränenfilm. Ohne ihn wäre die Hornhaut
zum klaren Sehen ungeeignet und sozusagen wie eine unpolierte
Linse. Neben seiner optischen Funktion erfüllt er weitere wichtige
Aufgaben: er bewahrt das Auge vor dem
Austrocknen und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff, der entscheidend
zu ihrer Ernährung beiträgt. Darüber
hinaus schützt der Tränenfilm das Auge vor Infektionen,
da er keimtötende Substanzen enthält und kleine
Verunreinigungen fortspült.
Seine vielfältigen Funktionen kann er nur erfüllen, weil
er in drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut ist: einer
fetthaltigen, einer wässrigen und einer schleimhaltigen Schicht.
Ihre Substanzen sind ebenso wie ihre Aufgaben
fein aufeinander abgestimmt.

Schematischer Aufbau des Tränenfilms (Bildquelle: www.meine-augen.de)
Die Schleimschicht befindet sich direkt auf der
Augenoberfläche und gleicht feine Unebenheiten der Horn- und
Bindehaut aus. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Wasser
abstoßende Hornhautoberfläche Wasser anziehend
wird. Dadurch kann die wässrige Schicht besser auf der Hornhaut
haften.
Die wässrige Schicht macht den größten
Teil der Tränenflüssigkeit aus. Sie enthält Eiweiße,
Enzyme und
Antikörper, die der Abwehr von Schmutzpartikeln, Bakterien
und Viren, die ins Auge gelangen, dienen.
Die Fettschicht verhindert ihrerseits, dass die
Tränenflüssigkeit über die Lidkante abläuft
oder verdunstet.
Jede Störung einer dieser drei Bereiche setzt die Stabilität
des Tränenfilms herab. Das äußert sich zum Beispiel
darin, dass er zwischen zwei Lidschlägen früher aufreißt.
Zum Ausgleich müssen die Lidschläge schneller
erfolgen. Das Trockenheitsgefühl im Auge löst einen solchen
Reflex aus. Aber auch vermehrte Reiz-Tränen-
produktion kann ein Symptom für das Trockene Auge sein: Die
Zusammensetzung des Tränenfilms ist aus dem
Gleichgewicht geraten.

(Bildquelle: www.meine-augen.de)
WODURCH ENTSTEHT EIN TROCKENES AUGE?
Oft gibt es mehrere Gründe, die sich nicht immer genau bestimmen
lassen. Dennoch gibt es typische Ursachen,
die entweder die Zusammensetzung, die Produktion oder die Verteilung
des Tränenfilms beeinflussen:
- nachlassende Tränenproduktion im
Alter
- rheumatische oder internistische Erkrankungen
(Polyarthritis, Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten,
Sarkoidose – eine entzündliche Erkrankung der Lymphknoten)
- Erkrankungen, bei denen Antikörper
gegen körpereigene Stoffe gebildet werden (Morbus Sjögren,
Lupus
erythematodes, Sklerodermie)
- Fehlstellung der Lider (dadurch unzureichende
Verteilung der Tränenflüssigkeit)
- Hautkrankheiten
- Hormonumstellungen (Wechseljahre), Nervenlähmungen
(z.B. nach einem Schlaganfall)
- Einnahme von bestimmten Medikamenten (Beta-Blocker,
Anti-Baby-Pille, Antidepressiva, Schmerzmittel,
Antihistaminika, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie Arzneimittel
zur Behandlung von Migräne, Blut-
hochdruck, Hauterkrankungen, Wechseljahresbeschwerden, Morbus
Parkinson und Krebserkrankungen)
- falsche Ernährung (Mangelernährung)
- hochgradiger Vitamin A Mangel (häufig
im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch oder Fehlernährung)
- klimatische Einflüsse (heiß-trockene
Umgebungsluft, klimatisierte und trockene Räume, überhitzte
Räume, schlechte Belüftung, Klimaanlagen und Autogebläse)
- Umweltbelastungen (Ozon – auch aus
Druckern und Kopiergeräten, Staub, Lösungsmitteldämpfe,
Schwermetallbelastungen etc.), Parfüm und Raumdüfte,
Tabak- und Zigarettenrauch
- Bildschirmarbeiten (Office Eye Sndrom)
- unzureichende und/oder falsche Beleuchtung
- chronischer Gebrauch von gefäßzusammenziehenden
Augentropfen (Weißmacher)
- Augenoperationen und Augen-Laserbehandlungen
zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit
WELCHE FOLGEN KANN DAS TROCKENE AUGE HABEN?
Nehmen Sie erste Beschwerden als Warnsignale ernst.
Gehen Sie zum Augenarzt!
Ein Trockenes Auge bringt nicht nur unangenehme Reizungen mit
sich, sondern kann auch zu
stärkeren Augenerkrankungen führen. |
Eine Tränenfilmstörung hat zur Folge, dass die Horn-
und Bindehaut des Auges nicht ausreichend mit Feuchtig-
keit versorgt wird und austrocknet. Die Lider reiben wie Schmirgelpapier
über die empfindlichen Gewebeschichten
der Augenoberfläche. Es entstehen Schäden auf Horn- und
Bindehaut. Unter anderem auch, weil es beim
Trockenen Auge zu einem Anstieg des Salzgehaltes der Tränenflüssigkeit
kommt.
Das Fremdkörper- und Trockenheitsgefühl kann sich bis
hin zu Brennen und Schmerzen steigern. Die Augen
sind fast ständig gerötet. Nach dem Schlafen fällt
das Öffnen der Lider schwer. Chronische Lidrandentzündungen
können das Krankheitsbild verstärken. Das Auge wird zunehmend
gerötet und/oder eine chronische Hornhaut-
entzündung und Bindehautentzündung entsteht. In sehr schweren
Fällen kann die Hornhaut ihre Transparenz
verlieren und trüb werden, so dass der Sehvorgang beeinträchtigt
wird. Wenn das Trockene Auge nicht behandelt
wird, kann die Erkrankung im schlimmsten Fall zur Erblindung führen.
Liegt die Ursache der Benetzungsstörung in der unzureichenden
Verteilerfunktion der Lider oder lassen sie sich
überhaupt nicht schließen, besteht höchste Gefahr.
Das Auge muss vor dem Austrocknen entweder durch eine
Operation der Lider oder durch Brillen mit einem Seitenschutz geschützt
werden. In einzelnen Fällen lassen sich
therapeutische Kontaktlinsen vorteilhaft einsetzen.

WIE LÄSST SICH DAS TROCKENE AUGE DIAGNOSTIZIEREN?
Ihrem Augenarzt stehen verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten
zur Verfügung, um festzustellen, ob Sie an
einem Trockenen Auge leiden. Zum Beispiel:
- Mit Hilfe der Spaltlampe sind Rötungen
der Bindehaut und Trübungen der Hornhaut erkennbar.
- Um kleinere Schädigungen der Hornhaut
sichtbar zu machen, wird ein Farbstoff ins Auge geträufelt,
der
aus einer schwachen Fluorescein-Lösung besteht und kleinere
Defekte und abgestorbene Zellen grün färbt.
- Auch zur Stabilitäts-Bestimmung des
Tränenfilms wird ein Farbstoff ins Auge geträufelt,
der durch
mehrmaligen Lidschlag im Auge verteilt wird. Bei geöffnetem
Auge bestimmt Ihr Augenarzt dann die Zeit
bis zum Aufreißen des eingefärbten Tränenfilms.
Diese Methode wird auch BUT-Bestimmung (Break Up
Time) genannt – oder Bestimmung der Tränenfilmaufreißzeit.
Normalerweise beträgt die Aufreißzeit
circa 20 bis 30 Sekunden.
- Mit dem so genannten Schimer-Test wird
die Tränenflüssigkeitsmenge gemessen. Dazu wird ein
kleiner
Filterpapierstreifen in den Bindehautsack gehängt. Werden
innerhalb von 5 Minuten weniger als 5 Milli-
meter des Teststreifens befeuchtet, bestätigt sich die Diagnose
Trockenes Auge.
BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
Ziel einer jeden Therapie ist sowohl die Besserung der Symptome
als auch eine Ursachenbeseitigung, so dass
eine normale Tränensekretion ermöglicht und die natürliche
Schutzfunktion des Tränenfilms wieder hergestellt
wird.
Leider gibt es bis heute keine Möglichkeit, das Trockene Auge
ursächlich zu therapieren. Insbesondere wenn
Krankheiten (z.B. Rheuma, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen)
und die dann dauerhaft einzunehmenden
Medikamente die Ursache für ein Trockenes Auge sind, können
nur die Symptome behandelt werden. Mit den
geeigneten Mitteln lassen sich die Beschwerden aber deutlich lindern.
Dabei handelt es sich in der Regel um
Tränenersatzmittel, die das Austrocknen von Horn- und Bindehaut
verhindern.
Nach Abklärung der Ursachen durch den Augenarzt
reicht zur Therapie meistens der Ersatz der
Tränenflüssigkeit durch Tropfen (künstliche Tränen)
aus. |
Bei Vitamin-A-Mangel kann ebenfalls eine Substitution sinnvoll
sein. In manchen Fällen, wenn die Symptomatik
nicht anders in den Griff zu bekommen ist, kann die Verödung
oder der Verschluss der Tränenpünktchen mit
Silikonstöpseln Linderung bringen. Dadurch wird der Abfluss
der Tränenflüssigkeit behindert.

Künstliche Tränen können helfen
Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Tränenersatzmittel.
Im Wesentlichen bestehen sie aus Wasser und
einem Verdickungsmittel, das dafür sorgt, dass die „künstlichen
Tränen“ länger auf der Augenoberfläche haften
und nicht so schnell über den Tränen-Nasen-Kanal ausgeschwemmt
werden. Einige dieser Präparate enthalten
Konservierungsmittel und andere Stoffe, die z.B. den Salzgehalt
und den pH-Wert an die natürliche Tränen-
flüssigkeit anpassen.
Die Wahl des richtigen Tränenersatzmittels hängt unter
anderem von der Schwere der Erkrankung ab:
- Für Patienten, die ständig starke
Beschwerden haben, sind dickflüssige Präparate (Gele)
besser geeignet,
weil sie nicht so häufig getropft werden müssen. Sie
haben aber den Nachteil, dass für einige Minuten die
Sicht beeinträchtigt werden kann.
- Dünnflüssige, wässrige
Augentropfen eignen sich eher für gelegentlich auftretende,
leichte bis mittlere
Beschwerden (z.B. bei der Computerarbeit).
- Unkonservierte Präparate sollten
Sie anwenden, wenn Sie mehr als fünfmal täglich tropfen
müssen.
Ihr Augenarzt oder Ihre Markt-Apotheke werden Ihnen behilflich
sein, das für Sie geeignete Präparat auszuwählen.
Verzweifeln Sie nicht, wenn die Symptome nicht gleich nachlassen.
Es ist normal, dass Patienten mit Trockenen
Augen oft verschiedene Produkte ausprobieren, bis sie das Richtige
gefunden haben.
Tränenersatzmittel haben – bis auf sehr selten vorkommende
Allergien gegen Konservierungsmittel – keine
Nebenwirkungen. Insbesondere die unkonservierten Formen sind eigens
für die Dauertherapie entwickelt worden.
Deshalb tritt auch kein Gewöhnungseffekt ein, der die natürliche
Tränenproduktion vermindern könnte. Durch
konsequente Anwendung der Tränenersatzmittel kann man die Erkrankung
sogar entscheidend beeinflussen und
bleibende Schäden vermeiden.
TIPPS ZUR SELBSTHILFE
- mehrmals täglich gründlich
lüften, zusätzlich Luftbefeuchter aufstellen
- halten Sie sich so oft es geht an der
frischen Luft auf
- richten Sie das Gebläse im Auto oder
im Flugzeug nicht direkt auf Ihr Gesicht
- grundsätzlich Zugluft und Luftstrom
aus Klimaanlagen meiden
- tragen Sie bei bestimmten Sportarten eine
Schutzbrille (z.B. Schwimmen, Radfahren, Squash,
Skifahren etc.)
- Bei der Bildschirmarbeit hilft häufiges
Blinzeln, legen Sie regelmäßig eine kurze Pause ein
- nehmen sie täglich mindestens 2 Liter
– nicht-alkoholische – Flüssigkeit zu sich
- Kontaktlinsenträger sollten für
genügend Nachbenetzung sorgen
- ernähren Sie sich vitaminreich und
schlafen Sie ausreichend (6 bis 8 Stunden in der Nacht)
- verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten
- lassen Sie Ihre Augen regelmäßig
von einem Augenarzt untersuchen
IHR PERSÖNLICHER AUGENCHECK
Mit jedem Lidschlag wird ein hauchdünner Tränenfilm über
das Auge verteilt, der die Augenoberfläche glatt,
sauber und feucht hält und vor Bakterien und angreifenden Schadstoffen
schützt. Wenn die Produktion oder
Zusammensetzung dieses labilen Tränenfilms gestört ist,
wird das Auge trocken. Es kann zu einer Erkrankung
der Binde- und Hornhaut kommen. Testen Sie selbst und beantworten
Sie die folgenden 12 Fragen von
Prof. Dr. med. Brewitt, Hannover:
1. Wie alt sind Sie?
| |
Punkte |
| Bis 30 Jahre |
0 |
| Bis 45 Jahre |
1 |
| Über 45 Jahre |
2 |
2. Geschlecht?
| |
Punkte |
| Männlich |
1 |
| Weiblich |
2 |
3. Sind Ihre Augen empfindlich gegen Heizungsluft, Klimaanlage,
Autogebläse, Zigarettenrauch?
| |
Punkte |
| Nein |
0 |
| Manchmal |
1 |
| Ständig |
2 |
4. Benutzen Sie Kosmetika?
| |
Punkte |
| Problemlos |
0 |
| Unverträglich |
2 |
5. Haben Sie ein oder mehrere der angeführten Augenprobleme?
| |
Punkte |
| Lidschwellung |
1 |
| Lidrandentzündung |
2 |
| Rötung der Bindehaut |
1 |
| Sandkorngefühl |
1 |
| Brennen |
3 |
| Schleimabsonderung |
1 |
| Keine Beschwerde |
0 |
6. Haben Sie Probleme bei der Bildschirmarbeit?
7. Tragen Sie Kontaktlinsen?
| |
Punkte |
| Nein |
0 |
| Weiche |
1 |
| Harte |
2 |
8. Nehmen Sie ein oder mehrere der nachstehenden Medikamente
ein?
| |
Punkte |
| Schlaftabletten |
2 |
| Beruhigungsmittel |
2 |
| Antibabypille |
2 |
| Entwässerungsmittel |
2 |
Mittel gegen hohen Blutdruck
(z.B. Beta-Blocker) |
2 |
9. Haben Sie Gelenkbeschwerden (Rheuma)?
10. Sind Sie zuckerkrank (Diabetes mellitus)?
11. Haben Sie eine Schilddrüsenkrankheit?
12. Haben Sie eine Hauterkrankung im Gesicht (z.B. Akne,
Neurodermitis)?
Bitte, zählen Sie Ihre Punkte zusammen:
1 – 10 Punkte
Normalbefund, kein Trockenes Auge
10 – 25 Punkte
Möglicherweise leiden Sie unter einer Störung des Tränenfilms
(Trockenes Auge). Bitte suchen Sie zur
Bestätigung der Diagnose einen Augenarzt auf.
mehr als 25 Punkte
Es ist wahrscheinlich, dass Sie an Trockenen Augen leiden. Bitte
suchen Sie zur Bestätigung der Diagnose und
Einleitung einer Therapie einen Augenarzt auf.
(Quellen: Fragebogen: Ratgeber zum Thema Trockenes Auge; Bausch
& Lomb – Dr. Mann Pharma; Inhalt
gesamt: www.meine-augen.de, www.mannpharma.de, www.uniklinikum-giessen,de,
www.medizininfo.de,
www.gesundheit.com)
Top

(Bildquelle: Foto 1 Bausch & Lomb, Dr. Mann Pharma; Foto 2:
Alcon)
AUGENALLERGIEN
Allergien gehören zu den Zivilisationskrankheiten und haben
sich in den vergangenen Jahren in den westlichen
Industrienationen zur Volkskrankheit entwickelt. Dabei sind Kleinkinder
ebenso betroffen wie Erwachsene.
Aktuellen Untersuchungen zufolge leidet bereits jedes dritte Schulkind
und circa 40 % der Deutschen unter 30
Jahren an allergischen Symptomen.
Die Ursachen für Allergien sind vielfältig und oft schwer
zu diagnostizieren. Auslöser sind viele Dinge, mit denen
wir täglich Kontakt haben – zum Beispiel Nahrungsmittel,
Pollen, Chemikalien, Tierhaare und Hausstaubmilben.
Wenn Sie vermuten, dass Sie an einer Allergie leiden, sollten Sie
unbedingt Ihren Arzt aufsuchen: nur er kann
eine genaue Diagnose stellen und die geeignete Therapie einleiten.
WAS IST EINE ALLERGIE?
Wir kommen täglich durch Einatmen, Hautkontakte oder über
die Nahrung mit zahlreichen Stoffen, beispiels-
weise Krankheitserregern in Berührung. Durch ein hoch entwickeltes
Abwehrsystem (Immunsystem) erkennt
unser Körper diese für uns nachteiligen Stoffe und macht
sie unschädlich.
Bei einer Allergie wehrt das Immunsystem auch Stoffe ab, die dem
Körper eigentlich gar nicht schaden,
beispielsweise harmlose Gräserpollen oder Staubpartikel. Es
kommt zu einer Überempfindlichkeitsreaktion.
| Birkenpolle |
Goldrutenpolle |
Haselnusspolle |
Roggenpolle |
| |
|
|
|
| |
|
|
|
(Bildquelle: www.mannpharma.de)
Die Folge sind Beschwerden wie Jucken, Rötung und Schwellung
der Augenbindehaut. Neben Pollen können
auch Hausstaubmilben, Tierhaare, Obst und andere Nahrungsmittel,
Kosmetika, Metalle, Arzneimittel (z.B.
Penicillin), Hitze, Kälte und sogar übermäßige
Sonnenbestrahlung der Haut Allergien verursachen. Diese äußern
sich in typischen Beschwerden wie zum Beispiel Schnupfen, kribbelnde
Nase und Hautausschlägen. Die Aller-
gieauslöser nennt man Allergene.
WIE ENTSTEHT EINE ALLERGISCHE REAKTION?
Dahinter steckt ein komplexer Vorgang, der durch unser Immunsystem
ausgelöst wird. Unbemerkt für den
Betroffenen werden in der so genannten Sensibilisierungsphase einer
allergischen Reaktion die eindringenden
Fremdkörper (Allergene) markiert und registriert. Das Abwehrsystem
des Allergikers produziert in einem ersten
Schritt so genannte Antikörper (Immunglobulin E = IgE), die
bei einem zweiten Kontakt mit dem vermeintlich
gefährlichen Fremdstoff richtig aktiv werden.

Schematische Darstellung der Allergiereaktion (Quelle: www.mannpharma.de)
Antikörper sind bei näherer Betrachtung nichts anderes
als Eiweißstoffe, die sehr kompliziert aufgebaut sind und
an ihrer Oberfläche bestimmte Strukturen aufweisen, mit deren
Hilfe sie sich an die "Eindringlinge" binden und
verklumpen. So werden die an sich harmlosen Fremdstoffe unschädlich
gemacht.
Bei diesem unnötigen Abwehrkampf setzen die Antikörper
ein Gewebshormon (Histamin) frei. Dieses Histamin ist
in bestimmten Körperzellen, so genannten Mastzellen, gespeichert.
Kommen nun vermeintliche Fremdkörper,
z. B. Pollen, mit diesen Mastzellen in Kontakt, öffnen die
Mastzellen ihre Pforten.
Das körpereigene Histamin wird in übergroßen Mengen
in die Umgebung der Zellen freigesetzt. Je nachdem, wo
diese Reaktion erfolgt, tränen z.B. die Augen, läuft die
Nase, juckt die Haut und/oder die Atmung wird erschwert.
Durch das freigesetzte Histamin erweitern sich die Blutgefäße,
werden durchlässig und Blutplasma kann
austreten. Dadurch entstehen die allergischen Beschwerden.
Außer Histamin gibt es nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen
weitere Entzündungsverursacher
(Mediatoren), die sowohl an den Sofortsymptomen als auch an der
so genannten Spätreaktion 4 bis 24 Stunden
nach Allergenkontakt beteiligt sind. Diese Mediatoren werden gleichzeitig
mit Histamin aus den Mastzellen
freigesetzt.
Bei sehr starker allergischer Reaktion kann sich das ganze Blutgefäßsystem
erweitern, so dass das Blut nicht
mehr ausreichend im Körper zirkuliert – es versackt.
Dadurch kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Die
schlimmste Folge ist ein Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit,
der so genannte anaphylaktische Schock. In
diesem Fall muss sofort ein Arzt gerufen werden.
SYMPTOME
Allergische Reaktionen machen sich an unterschiedlichen Stellen
des Körpers bemerkbar. Es kann zu Schnup-
fen, Hautirritationen bis hin zu asthmatischen Beschwerden kommen.
In den meisten Fällen sind zusätzlich die
Augen betroffen, denn dort sitzen besonders viele Mastzellen in
der Bindehaut.
(Bildquelle: www.meine-augen.de)
Augen oft mit betroffen
Allergische Reaktionen an den Augen werden als besonders quälend
empfunden. Die Augen jucken, brennen,
tränen und die Bindehaut rötet sich. Man hat den Eindruck,
einen harten Fremdkörper im Auge zu haben und
kann kaum aufhören, sich die Augen zu reiben. Bei länger
andauernden Beschwerden kommt es in der Folge oft
zu Schwellungen des Augenlids oder einer Bindehautentzündung.
Zu den weiteren Symptomen gehört eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit,
die dazu führt, dass betroffene
Patienten sich am liebsten in dunklen Räumen aufhalten und/oder
dunkle Sonnenbrillen tragen. In schweren
Fällen kann es außerdem zu pflastersteinförmigen
Erhebungen (Papillen) unter dem Oberlid, Entzündungs-
zeichen am Hornhautrand und Bindehautödemen kommen. Wenn die
Beschwerden nicht innerhalb kurzer Zeit
abklingen, sollten Sie unbedingt einen Augenarzt aufsuchen.
URSACHEN
Die häufigsten Augenallergien
Allergische Beschwerden treten dann auf, wenn der Patient mit den
Allergenen in Kontakt kommt. Weiß man,
wogegen man allergisch ist, kann man versuchen, den Allergenen aus
dem Weg zu gehen. Doch das ist oft
leichter gesagt als getan, schließlich kann man sich nicht
den ganzen Sommer im Keller verkriechen oder gleich
die geliebte Katze abschaffen. Man unterscheidet die folgenden allergischen
Augenerkrankungen:
- Saisonale Allergie (Heuschnupfen)
Die saisonale Allergie wird durch Pollen von Bäumen,
Blüten und Gräsern ausgelöst und tritt folglich
saisonal zu deren Blütezeiten auf. Meistens sind Augen und
Nase gleichzeitig betroffen.
- Ganzjährige Allergie (perenniale
Allergie)
Die Symptome dieser Allergie treten ganzjährig auf,
weil der Patient ständig mit den Allergenen in
Kontakt kommt. Auslöser sind in erster Linie Katzenhaare,
Schimmelpilze und der Kot von Hausstaub-
milben, der sich gerne in Kopfkissen, Bettdecken und Matratzen
ansammelt.
- Gigantopapilläre Konjunktivitis
(Riesenpapillenkonjunktivitis)
Diese Allergie ist chronischer Art und wird meist durch
Eiweißablagerungen auf (weichen) Kontaktlinsen
ausgelöst.
Die Bindehaut unterhalb des Oberlides reagiert allergisch und
lässt große Papillen (pflastersteinförmige
Erhebungen) auf der Bindehaut entstehen, die zu einem heftigen
Fremdkörpergefühl führen.
- Frühjahrskatarrh
Die Ursache für den so genannten Frühjahrskatarrh
(Keratokonjunktivitis vernalis) ist bislang unerkannt.
Es handelt sich dabei um eine schwere Form der Bindehautentzündung,
die hauptsächlich bei Knaben
oder männlichen Jugendlichen saisonal im Frühjahr auftritt.
Die Symptome sind äußerst heftig und
bedürfen intensiver Therapie durch den Augenarzt. Die Hornhaut
kann dabei so sehr angegriffen werden,
dass die Sehkraft gefährdet ist!

THERAPIE
Was tun bei Augenallergien?
Wer einmal allergisch reagiert, kann die Allergie nur verhindern,
wenn er den Grund für seine Allergie kennt und
konsequent meidet. Hierbei spricht man von Karenz. Da das aber in
vielen Fällen kaum möglich ist, wurden
verschiedene Medikamente und Wirkstoffe entwickelt, die unterschiedliche
Therapieansätze verfolgen.
Die verschiedenen Wirkstoffe
Vasokonstriktoren reduzieren die Rötung
der Augen, indem sie die Blutgefäße der Bindehaut
verengen. Sie machen die Augen dadurch wieder weiß und wirken
sehr schnell, ohne aber das
eigentliche allergische Geschehen zu beeinflussen. Eine Langzeitanwendung
mit diesen Sub-
stanzen sollte auf jeden Fall vermieden werden, da zu lange Anwendung
zur Austrocknung des
Auges führen kann (siehe Augenerkrankung Trockenes Auge).
Mastzellstabilisatoren verhindern die Ausschüttung
von Symptom auslösenden Substanzen wie
Histamin, indem sie die Mastzellen vor dem Aufplatzen bewahren.
Die Wirkung tritt allerdings
zeitlich verzögert ein, was bedeutet, dass sie die Symptome
im akuten Allergiestadium nicht
schnell lindern. Sie müssen bereits prophylaktisch (vorbeugend),
ein paar Tage vor dem Ausbruch
der Allergie, angewendet werden.
Antihistaminika lindern die akuten Symptome
sehr schnell und haben einen positiven Einfluss
auf das gesamte allergische Geschehen. Die Wirkung beruht auf
der Hemmung des Histamins,
des wichtigsten Verursachers von Juckreiz. Außerdem hemmen
Antihistaminika zusätzlich die
entzündungsauslösenden Substanzen (Mediatoren). Positiv
ist auch, dass moderne Antihistaminika
nicht mehr müde machen und auch sonst kaum noch Nebenwirkungen
verursachen.
Welche Therapie ist für mich geeignet?
Die Entscheidung für die eine oder andere Therapie sollten
Sie in jeden Fall Ihrem Augenarzt überlassen bzw.
mit ihm besprechen, zumal bestimmte Präparate verschreibungspflichtig
sind. Nur Ihr Arzt kann eine genaue
Diagnose stellen und eine für Sie geeignete Therapie einleiten.
Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung
Dass das Immunsystem auf an sich harmlose Stoffe nicht mehr allergisch
reagiert, kann mit einer
Desensibilisierung (oder Hyposensibilisierung) erreicht werden.
Dabei wird das entsprechende
Allergen regelmäßig über einen Zeitraum von 2
bis 3 Jahren in langsam steigender Dosierung
gespritzt. Die Allergie soll schrittweise abgebaut werden, indem
sich der Körper langsam an das
Allergen gewöhnt, er entwickelt eine gewisse Toleranz. Diese
Therapie ist jedoch nur in rund 80%
der Fälle erfolgreich und eignet sich meist nicht für
Patienten mit längerer Erkrankungsdauer
als 10 Jahre. Mehr Erfolg verspricht diese Behandlung bei jüngeren
Patienten mit kürzerer
Erkrankungsdauer.
Alternative Heilverfahren
Dabei hat sich vor allem bei der Pollenallergie die klassische
chinesische Ganzkörper-Akupunktur
als erfolgreich erwiesen. Sie sollte aber nur von einem speziell
dafür ausgebildeten Arzt durchgeführt
werden. Daneben gibt es zur Allergiebehandlung zahlreiche ganzheitlich-biologische
Methoden.
Bevor Sie sich für eine solche Therapie entscheiden, sollten
Sie Ihren behandelnden Arzt um Rat
fragen. Er weiß am besten, was für Sie zu empfehlen
ist und was nicht.
TIPPS UND EMPFEHLUNGEN
Hier finden Sie einige Hinweise, was Sie bei z.B. Heuschnupfen
und Hausstaubmilben-Allergie neben medikam-
entösen Maßnahmen sonst noch tun können.

Heuschnupfen
- Beachten Sie die aktuellen Pollenfluginformationen
in Radio, Fernsehen und Zeitungen.
- Meiden Sie in der Blütezeit Wiesen
und Felder.
- Im Garten sollten Sie den Rasen kurz halten.
Mähen Sie auf keinen Fall selbst: beim Schneiden tritt
Pflanzensaft aus, der den Pollen verwandte Allergene enthält.
- Lüften Sie die Wohnung zu pollenarmen
Zeiten: in Städten während der frühen Morgenstunden,
auf dem
Land abends.
- Schließen Sie die Fenster beim Autofahren
und lassen Sie, wenn möglich, einen Pollenfilter einbauen
(falls noch nicht vorhanden).
- Entfernen Sie durch abendliches Haarewaschen
die in den Haaren klebenden Pollen. So vermeiden Sie
auch, dass sich die Pollen im Kopfkissen festsetzen.
- Nehmen Sie Ihre Straßenkleidung
nicht mit ins Schlafzimmer.
- Saugen Sie täglich Staub.
- Bei Regen können Sie nach einer halben
Stunden aufatmen: dann sinkt die Konzentration der Pollen
in der Luft deutlich.
- Wenn möglich, machen Sie "Urlaub
vom Heuschnupfen". Als Ferienziele bieten sich dazu das Hoch-
gebirge und die Küstenregionen an.
- Sportliche Aktivitäten sollten Sie
möglichst in der Halle betreiben.

Hausstaubmilben-Allergie
- Lüften Sie häufig die Wohnräume
gut durch, das senkt die Luftfeuchtigkeit und verschlechtert damit
die Wachstumsbedingungen für Milben.
- Die Temperatur in der Wohnung sollte nicht
über 21°C steigen und eine Luftfeuchtigkeit zwischen
65 % und 80 % vermieden werden, da sich Milben unter diesen Bedingungen
besonders gut
entwickeln können.
- Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben
sind die Monate Mai bis Oktober. Mit Beginn der Heiz-
periode und der damit verbundenen Abnahme der relativen Luftfeuchtigkeit
stirbt die größte Menge
der Milben ab. Der Milbenkot verbleibt jedoch in Matratzen, Polstermöbeln
etc. Er verbindet sich
mit dem Hausstaub und bereitet Allergikern auch noch im Winter
Probleme.
- Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Teppiche oder Teppichböden, Stoffvorhänge und Stoffmöbel.
- Wischen Sie Staub mit einem feuchten
Tuch weg. So vermeiden Sie das Staubaufwirbeln.
- Wischen Sie auch den Fußboden häufig
feucht. Für Teppichböden verwenden Sie am besten einen
Staubsauger, der für Allergiker geeignet ist.
- Geprüfte Raumluftfilter bringen vielen
Menschen Erleichterung. Sie filtern nicht nur den Hausstaub,
sondern auch die Pollen aus der Luft, die in die Wohnung gedrungen
sind.
- Erneuern Sie die Matratze etwa alle fünf
bis acht Jahre – sie ist ein beliebter Aufenthaltsort der
Hausstaubmilben. Verwenden Sie für Ihre Bettwäsche so
genannte Encasings, das sind spezielle
Bezüge, die undurchlässig für Hausstaubmilbenkot,
dabei aber atmungsaktiv sind.
- Waschen Sie Oberbett und Kopfkissen 1x
monatlich eine Stunde lang; das überleben die Milben nicht.
- Testen Sie die Milben-Konzentration. Mit
Hilfe spezifischer Tests (z.B. Acarex-Test) kann geprüft
werden, ob und wie stark Matratzen, Polstermöbel oder Teppichböden
mit Milben befallen sind.
Bei positivem Testergebnis sollten Sie eine Reinigung mit handelsüblichen
milbenvernichtenden
Mitteln vornehmen.
- Beim Teppichbodenkauf sollten Sie auf
das GuT-Signet achten; Produkte mit diesem Zeichen sind
schadstoffgeprüft und bieten somit einen hohen Sicherheitsstandard
für Allergiker.
- Benutzen Sie einen für Allergiker
geeigneten Staubsauger mit rotierendem Bürstvorsatz und Mikro-
filter. Filtertüten sollten nicht länger als einen Monat
im Staubsauger verbleiben, auch, wenn die
Wechselanzeige noch nicht blinkt.
- Legen Sie Stoff-Kuscheltiere Ihrer Kinder
gelegentlich für eine Nacht in den Gefrierschrank

(Bildquelle: www.oeko-planet.de)
Schimmelpilz-Allergie
- Lüften Sie häufig Ihre Wohnräume.
- Verwenden Sie möglichst keine Holzverschalungen
und zellulosehaltigen Wandtapezierungen
in Bad/Toilette.
- Stellen Sie möglichst keine Zimmerpflanzen
in Ihren Schlafbereich (Ausnahme: Hydrokultur).
- Lagern Sie Obst und Gemüse im Kühlschrank.
- Verzehren Sie keine schimmeligen Lebensmittel,
auch keinen Schimmelkäse, Wein, Bier, Obstsäfte,
Essig etc.
- Achten Sie darauf, bei Gartenarbeiten
nicht mit abgestorbenen Pflanzenteilen in Berührung zu kommen.
- Meiden Sie Biotonnen (Mundschutz verwenden).
Nahrungsmittel-Allergie
- Beachten Sie Kreuzallergien bei Heuschnupfen,
z.B. Baumpollen mit Stein- und Kernobst, Nüssen,
Karotten, Sellerie, Anis, Curry; Gras- und Getreidepollen mit
Mehl und Getreide; Kräuterpollen mit
Kräutern, Gewürzen, Kräutertees, Kamille, Sellerie.
- Beachten Sie die Zutatenlisten bei Lebensmittelverpackungen.

Tierhaar-Allergie
- Vermeiden Sie grundsätzlich Tierhaltung in Allergikerfamilien
- Meiden Sie Zoologische Gärten.
- Falls Sie Tiere haben, waschen oder reiben
Sie sie regelmäßig feucht ab.
- Vermeiden Sie Kleidungsstücke oder
andere Gegenstände aus Tierhaaren, z.B. Kamelhaarmäntel,
Rosshaarmatratzen und Kamelhaardecken.
- Waschen Sie sich nach dem Streicheln eines
Tieres die Hände.
(Quelle: www.mannpharma.de)
Top
HIER ERHALTEN SIE DAS GANZE JAHR ÜBER RAT
UND HILFE
- Ihre Markt-Apotheke
berät Sie freundlich, individuell und kompetent. Und sie
hält stets umfangreiches,
zumeist kostenloses Informationsmaterial für
Sie bereit.
- Die Apotheken Umschau
Das Gesundheits-Magazin, bezahlt von Ihrer Markt-Apotheke, ist
für Sie kostenfrei. Hier finden Sie in
unregelmäßigen Abständen viele interessante Informationen
und Neuigkeiten, Tipps und Empfehlungen
rund um Ihre Gesundheit.
- www.gesundheit-pro.de,
das Online-Magazin der Apotheken-Umschau.
THEMA TROCKENES AUGE – AUGENALLERGIEN
Augenärzte in Troisdorf und Umgebung
- Dr. G. Kosch, Am Bürgerhaus 17, 53840 Troisdorf, Tel. 02241.75232
- Dr. F. Kremer, Dr. U.Stefer, Am Bürgerhaus 17, 53840 Troisdorf
,Tel. 02241.881666
- Dr. G.Wörsdörfer, Alte Poststr. 4, 53840 Troisdorf
, Tel.02241.72666
- Dr. G. Ganescu, Pfarrer-Kenntemich-Platz 5, 53840 Troisdorf
, Tel. 02241.75411
- Dr. U. Engelskirchen, Dr. S. Dunker, Kerpstr.11, 53844 Troisdorf
, Tel.02241.404636
- Dr. S. Deutsch, Dr. S. Reckenhofer-Bauer, Kaiserstr.48, 53719
Siegburg,
Tel. 02241.50008
- Dr. U. Kellner, Wilhelmstr. 70, 53719 Siegburg, Tel.02241.62734
- Dr. M. Utsch, Kaiserstr. 17, 53719 Siegburg, Tel. 02241.63717
- K. Zahn, Wilhelmstr. 30, 53719 Siegburg, Tel. 02241.63904
- Dr. A. Haidar, Kölnstr. 122, 53757 Sankt Augustin, Tel.
02241.27570
- U. Nadirk, S. Keller, Südstr. 33, 53757 Sankt Augustin,
Tel. 02241.204410
- Dr. L. Schomacher, Markt 71, 53757 Sankt Augustin, Tel. 02241.
29395
Links zu wichtigen und interessanten Adressen
- Berufsverband der Augenärzte Deutschlands
e.V. (BVA), Stuttgarter Straße 54,
74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142.63630, Fax 07142.62623,
eMail Dr.Mehrle@t-online.de,
www.augeninfo.de
Bücher und weiterführende Lektüre
Hinweis: Die aufgeführten Bücher sind keine Empfehlung
der Markt-Apotheke. Sie stellen lediglich einen kleinen
Auszug aus dem Gesamtangebot aller zu diesem Thema verfügbaren
Publikationen.
- Rote und trockene Augen
Autor: Matthias Sachsenweger; Verlag Gesundheit (1999), ISBN 3333010402
|