Rundung InfoBar: Thema des Monats März 2006
Ihre Markt-Apotheke für Gesundheit, Ernährung und Beauty
   
 
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Apotheken_A

In diesem Monat heißt es: Augen zu und durch?
Trockene, gereizte, tränende Augen


Aus dem Inhalt:

  • Trockenes Auge
    Das Trockene Auge: eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche – Tränenflüssigkeit: lebenswichtig für
    unsere Augen – Ursachen – Folgen – Diagnose – Therapie – Tränenersatzmittel – Tipps zur Selbsthilfe –
    Ihr persönlicher Augencheck

  • Augenallergien
    Was ist eine Allergie? – Wie entsteht eine allergische Reaktion? – Symptome – Ursachen – Allergiearten
    – Therapie-Möglichkeiten – Tipps und Empfehlungen bei unterschiedlichen Allergien – noch mehr zum
    Thema Pollenallergie/Heuschnupfen

  • Hier erhalten Sie das ganze Jahr über Rat und Hilfe
    Persönliche Beratung – Informationsmaterial – Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen – Bücher
    und andere Lektüre


(Bildquelle: Foto 1 bis 3 – Bausch & Lomb, Dr. Mann Pharma)


DAS TROCKENE AUGE

Sie haben häufiger das Gefühl, Ihre Augen sind trocken, müde und/oder lichtempfindlich? Sie sind gerötet,
jucken und brennen? Es fühlt sich an, als sei ein Sandkorn zwischen Augapfel und Lid? Oder Ihre Augenlider
kleben förmlich bei jeder Bewegung auf Ihrem Auge? Wenn all diese Symptome nicht durch eine Allergie
ausgelöst wurden, könnte eine Benetzungsstörung Ihrer Augenoberfläche vorliegen, das heißt: Sie haben ein
Trockenes Auge.

Das Trockene Auge ist mittlerweile die häufigste Erkrankung in der Augenheilkunde. Was in der Sprache der
Mediziner als Sicca-Syndrom (sicca = trocken) oder Keratoconjunctivitits sicca (KCS) oder auf Deutsch trocke-
ne Entzündung der Horn- und Bindehäute bezeichnet wird, betrifft heute etwa jeden fünften Patienten eines
Augenarztes. Ursache ist die bereits erwähnte Benetzungsstörung der Augenoberfläche.

Eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche liegt vor, wenn entweder die Tränendrüsen zu wenig Tränen-
flüssigkeit produzieren, wenn die Zusammensetzung des Tränenfilms fehlerhaft ist oder wenn die Verteilung der
Tränenflüssigkeit gestört ist.

Das Trockene Auge ist eine chronische Erkrankung.
Das heißt, es muss grundsätzlich von einer Dauerbehandlung ausgegangen werden.

Um zu verstehen, wie es zu dieser chronischen Erkrankung kommt, zunächst ein kleiner Exkurs ins Land der
Tränen:


TRÄNEN SIND LEBENSWICHTIG FÜR UNSERE AUGEN

Natürlich sind Tränen, verursacht durch Kummer oder Freude, nicht gemeint. Wir haben unterschiedliche Arten
von Tränen: solche, die durch Gefühle oder durch Reizungen des Auges ausgelöst werden und andere, die mit
dem Weinen gar nichts zu tun haben. Diese Tränen fließen fortwährend in wohldosierten kleinen Mengen. Sie
bilden den Tränenfilm, der das Auge ständig benetzt und sich alle 5 bis 10 Sekunden mit jedem Lidschlag
gleichmäßig über die Augapfel-oberfläche verteilt.

Gebildet wird die Tränenflüssigkeit in der großen Tränendrüse unterhalb des äußeren Augenbrauenbogens und
in zahlreichen kleinen Drüsen der Bindehaut und des Lidrandes. Ihre Produktion wird geregelt durch Nerven-
impulse und Gefühlsstimmungen.

(Bildquelle: www.meine-augen.de)

Der Tränenfilm. Ohne ihn wäre die Hornhaut zum klaren Sehen ungeeignet und sozusagen wie eine unpolierte
Linse. Neben seiner optischen Funktion erfüllt er weitere wichtige Aufgaben: er bewahrt das Auge vor dem
Austrocknen und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff, der entscheidend zu ihrer Ernährung beiträgt. Darüber
hinaus schützt der Tränenfilm das Auge vor Infektionen, da er keimtötende Substanzen enthält und kleine
Verunreinigungen fortspült.

Seine vielfältigen Funktionen kann er nur erfüllen, weil er in drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut ist: einer
fetthaltigen, einer wässrigen und einer schleimhaltigen Schicht. Ihre Substanzen sind ebenso wie ihre Aufgaben
fein aufeinander abgestimmt.

Schematischer Aufbau des Tränenfilms (Bildquelle: www.meine-augen.de)

Die Schleimschicht befindet sich direkt auf der Augenoberfläche und gleicht feine Unebenheiten der Horn- und
Bindehaut aus. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Wasser abstoßende Hornhautoberfläche Wasser anziehend
wird. Dadurch kann die wässrige Schicht besser auf der Hornhaut haften.

Die wässrige Schicht macht den größten Teil der Tränenflüssigkeit aus. Sie enthält Eiweiße, Enzyme und
Antikörper, die der Abwehr von Schmutzpartikeln, Bakterien und Viren, die ins Auge gelangen, dienen.

Die Fettschicht verhindert ihrerseits, dass die Tränenflüssigkeit über die Lidkante abläuft oder verdunstet.

Jede Störung einer dieser drei Bereiche setzt die Stabilität des Tränenfilms herab. Das äußert sich zum Beispiel
darin, dass er zwischen zwei Lidschlägen früher aufreißt. Zum Ausgleich müssen die Lidschläge schneller
erfolgen. Das Trockenheitsgefühl im Auge löst einen solchen Reflex aus. Aber auch vermehrte Reiz-Tränen-
produktion kann ein Symptom für das Trockene Auge sein: Die Zusammensetzung des Tränenfilms ist aus dem
Gleichgewicht geraten.


(Bildquelle: www.meine-augen.de)


WODURCH ENTSTEHT EIN TROCKENES AUGE?

Oft gibt es mehrere Gründe, die sich nicht immer genau bestimmen lassen. Dennoch gibt es typische Ursachen,
die entweder die Zusammensetzung, die Produktion oder die Verteilung des Tränenfilms beeinflussen:

  • nachlassende Tränenproduktion im Alter

  • rheumatische oder internistische Erkrankungen (Polyarthritis, Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten,
    Sarkoidose – eine entzündliche Erkrankung der Lymphknoten)

  • Erkrankungen, bei denen Antikörper gegen körpereigene Stoffe gebildet werden (Morbus Sjögren, Lupus
    erythematodes, Sklerodermie)

  • Fehlstellung der Lider (dadurch unzureichende Verteilung der Tränenflüssigkeit)

  • Hautkrankheiten

  • Hormonumstellungen (Wechseljahre), Nervenlähmungen (z.B. nach einem Schlaganfall)

  • Einnahme von bestimmten Medikamenten (Beta-Blocker, Anti-Baby-Pille, Antidepressiva, Schmerzmittel,
    Antihistaminika, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie Arzneimittel zur Behandlung von Migräne, Blut-
    hochdruck, Hauterkrankungen, Wechseljahresbeschwerden, Morbus Parkinson und Krebserkrankungen)

  • falsche Ernährung (Mangelernährung)

  • hochgradiger Vitamin A Mangel (häufig im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch oder Fehlernährung)

  • klimatische Einflüsse (heiß-trockene Umgebungsluft, klimatisierte und trockene Räume, überhitzte
    Räume, schlechte Belüftung, Klimaanlagen und Autogebläse)

  • Umweltbelastungen (Ozon – auch aus Druckern und Kopiergeräten, Staub, Lösungsmitteldämpfe,
    Schwermetallbelastungen etc.), Parfüm und Raumdüfte, Tabak- und Zigarettenrauch

  • Bildschirmarbeiten (Office Eye Sndrom)

  • unzureichende und/oder falsche Beleuchtung

  • chronischer Gebrauch von gefäßzusammenziehenden Augentropfen (Weißmacher)

  • Augenoperationen und Augen-Laserbehandlungen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit


WELCHE FOLGEN KANN DAS TROCKENE AUGE HABEN?

Nehmen Sie erste Beschwerden als Warnsignale ernst. Gehen Sie zum Augenarzt!
Ein Trockenes Auge bringt nicht nur unangenehme Reizungen mit sich, sondern kann auch zu
stärkeren Augenerkrankungen führen.

Eine Tränenfilmstörung hat zur Folge, dass die Horn- und Bindehaut des Auges nicht ausreichend mit Feuchtig-
keit versorgt wird und austrocknet. Die Lider reiben wie Schmirgelpapier über die empfindlichen Gewebeschichten
der Augenoberfläche. Es entstehen Schäden auf Horn- und Bindehaut. Unter anderem auch, weil es beim
Trockenen Auge zu einem Anstieg des Salzgehaltes der Tränenflüssigkeit kommt.

Das Fremdkörper- und Trockenheitsgefühl kann sich bis hin zu Brennen und Schmerzen steigern. Die Augen
sind fast ständig gerötet. Nach dem Schlafen fällt das Öffnen der Lider schwer. Chronische Lidrandentzündungen
können das Krankheitsbild verstärken. Das Auge wird zunehmend gerötet und/oder eine chronische Hornhaut-
entzündung und Bindehautentzündung entsteht. In sehr schweren Fällen kann die Hornhaut ihre Transparenz
verlieren und trüb werden, so dass der Sehvorgang beeinträchtigt wird. Wenn das Trockene Auge nicht behandelt
wird, kann die Erkrankung im schlimmsten Fall zur Erblindung führen.

Liegt die Ursache der Benetzungsstörung in der unzureichenden Verteilerfunktion der Lider oder lassen sie sich
überhaupt nicht schließen, besteht höchste Gefahr. Das Auge muss vor dem Austrocknen entweder durch eine
Operation der Lider oder durch Brillen mit einem Seitenschutz geschützt werden. In einzelnen Fällen lassen sich
therapeutische Kontaktlinsen vorteilhaft einsetzen.



WIE LÄSST SICH DAS TROCKENE AUGE DIAGNOSTIZIEREN?

Ihrem Augenarzt stehen verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung, um festzustellen, ob Sie an
einem Trockenen Auge leiden. Zum Beispiel:

  • Mit Hilfe der Spaltlampe sind Rötungen der Bindehaut und Trübungen der Hornhaut erkennbar.

  • Um kleinere Schädigungen der Hornhaut sichtbar zu machen, wird ein Farbstoff ins Auge geträufelt, der
    aus einer schwachen Fluorescein-Lösung besteht und kleinere Defekte und abgestorbene Zellen grün färbt.

  • Auch zur Stabilitäts-Bestimmung des Tränenfilms wird ein Farbstoff ins Auge geträufelt, der durch
    mehrmaligen Lidschlag im Auge verteilt wird. Bei geöffnetem Auge bestimmt Ihr Augenarzt dann die Zeit
    bis zum Aufreißen des eingefärbten Tränenfilms. Diese Methode wird auch BUT-Bestimmung (Break Up
    Time) genannt – oder Bestimmung der Tränenfilmaufreißzeit. Normalerweise beträgt die Aufreißzeit
    circa 20 bis 30 Sekunden.

  • Mit dem so genannten Schimer-Test wird die Tränenflüssigkeitsmenge gemessen. Dazu wird ein kleiner
    Filterpapierstreifen in den Bindehautsack gehängt. Werden innerhalb von 5 Minuten weniger als 5 Milli-
    meter des Teststreifens befeuchtet, bestätigt sich die Diagnose Trockenes Auge.


BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Ziel einer jeden Therapie ist sowohl die Besserung der Symptome als auch eine Ursachenbeseitigung, so dass
eine normale Tränensekretion ermöglicht und die natürliche Schutzfunktion des Tränenfilms wieder hergestellt
wird.

Leider gibt es bis heute keine Möglichkeit, das Trockene Auge ursächlich zu therapieren. Insbesondere wenn
Krankheiten (z.B. Rheuma, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen) und die dann dauerhaft einzunehmenden
Medikamente die Ursache für ein Trockenes Auge sind, können nur die Symptome behandelt werden. Mit den
geeigneten Mitteln lassen sich die Beschwerden aber deutlich lindern. Dabei handelt es sich in der Regel um
Tränenersatzmittel, die das Austrocknen von Horn- und Bindehaut verhindern.

Nach Abklärung der Ursachen durch den Augenarzt reicht zur Therapie meistens der Ersatz der
Tränenflüssigkeit durch Tropfen (künstliche Tränen) aus.

Bei Vitamin-A-Mangel kann ebenfalls eine Substitution sinnvoll sein. In manchen Fällen, wenn die Symptomatik
nicht anders in den Griff zu bekommen ist, kann die Verödung oder der Verschluss der Tränenpünktchen mit
Silikonstöpseln Linderung bringen. Dadurch wird der Abfluss der Tränenflüssigkeit behindert.

Künstliche Tränen können helfen

Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Tränenersatzmittel. Im Wesentlichen bestehen sie aus Wasser und
einem Verdickungsmittel, das dafür sorgt, dass die „künstlichen Tränen“ länger auf der Augenoberfläche haften
und nicht so schnell über den Tränen-Nasen-Kanal ausgeschwemmt werden. Einige dieser Präparate enthalten
Konservierungsmittel und andere Stoffe, die z.B. den Salzgehalt und den pH-Wert an die natürliche Tränen-
flüssigkeit anpassen.

Die Wahl des richtigen Tränenersatzmittels hängt unter anderem von der Schwere der Erkrankung ab:

  • Für Patienten, die ständig starke Beschwerden haben, sind dickflüssige Präparate (Gele) besser geeignet,
    weil sie nicht so häufig getropft werden müssen. Sie haben aber den Nachteil, dass für einige Minuten die
    Sicht beeinträchtigt werden kann.

  • Dünnflüssige, wässrige Augentropfen eignen sich eher für gelegentlich auftretende, leichte bis mittlere
    Beschwerden (z.B. bei der Computerarbeit).

  • Unkonservierte Präparate sollten Sie anwenden, wenn Sie mehr als fünfmal täglich tropfen müssen.

Ihr Augenarzt oder Ihre Markt-Apotheke werden Ihnen behilflich sein, das für Sie geeignete Präparat auszuwählen.
Verzweifeln Sie nicht, wenn die Symptome nicht gleich nachlassen. Es ist normal, dass Patienten mit Trockenen
Augen oft verschiedene Produkte ausprobieren, bis sie das Richtige gefunden haben.

Tränenersatzmittel haben – bis auf sehr selten vorkommende Allergien gegen Konservierungsmittel – keine
Nebenwirkungen. Insbesondere die unkonservierten Formen sind eigens für die Dauertherapie entwickelt worden.
Deshalb tritt auch kein Gewöhnungseffekt ein, der die natürliche Tränenproduktion vermindern könnte. Durch
konsequente Anwendung der Tränenersatzmittel kann man die Erkrankung sogar entscheidend beeinflussen und
bleibende Schäden vermeiden.

TIPPS ZUR SELBSTHILFE

  • mehrmals täglich gründlich lüften, zusätzlich Luftbefeuchter aufstellen

  • halten Sie sich so oft es geht an der frischen Luft auf

  • richten Sie das Gebläse im Auto oder im Flugzeug nicht direkt auf Ihr Gesicht

  • grundsätzlich Zugluft und Luftstrom aus Klimaanlagen meiden

  • tragen Sie bei bestimmten Sportarten eine Schutzbrille (z.B. Schwimmen, Radfahren, Squash,
    Skifahren etc.)

  • Bei der Bildschirmarbeit hilft häufiges Blinzeln, legen Sie regelmäßig eine kurze Pause ein

  • nehmen sie täglich mindestens 2 Liter – nicht-alkoholische – Flüssigkeit zu sich

  • Kontaktlinsenträger sollten für genügend Nachbenetzung sorgen

  • ernähren Sie sich vitaminreich und schlafen Sie ausreichend (6 bis 8 Stunden in der Nacht)

  • verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten

  • lassen Sie Ihre Augen regelmäßig von einem Augenarzt untersuchen



IHR PERSÖNLICHER AUGENCHECK

Mit jedem Lidschlag wird ein hauchdünner Tränenfilm über das Auge verteilt, der die Augenoberfläche glatt,
sauber und feucht hält und vor Bakterien und angreifenden Schadstoffen schützt. Wenn die Produktion oder
Zusammensetzung dieses labilen Tränenfilms gestört ist, wird das Auge trocken. Es kann zu einer Erkrankung
der Binde- und Hornhaut kommen. Testen Sie selbst und beantworten Sie die folgenden 12 Fragen von
Prof. Dr. med. Brewitt, Hannover:

1. Wie alt sind Sie?

 
Punkte
Bis 30 Jahre
0
Bis 45 Jahre
1
Über 45 Jahre
2

2. Geschlecht?

 
Punkte
Männlich
1
Weiblich
2

3. Sind Ihre Augen empfindlich gegen Heizungsluft, Klimaanlage, Autogebläse, Zigarettenrauch?

 
Punkte
Nein
0
Manchmal
1
Ständig
2

4. Benutzen Sie Kosmetika?

 
Punkte
Problemlos
0
Unverträglich
2

5. Haben Sie ein oder mehrere der angeführten Augenprobleme?

 
Punkte
Lidschwellung
1
Lidrandentzündung
2
Rötung der Bindehaut
1
Sandkorngefühl
1
Brennen
3
Schleimabsonderung
1
Keine Beschwerde
0

6. Haben Sie Probleme bei der Bildschirmarbeit?

 
Punkte
Ja
2
Nein
0

7. Tragen Sie Kontaktlinsen?

 
Punkte
Nein
0
Weiche
1
Harte
2

8. Nehmen Sie ein oder mehrere der nachstehenden Medikamente ein?

 
Punkte
Schlaftabletten
2
Beruhigungsmittel
2
Antibabypille
2
Entwässerungsmittel
2
Mittel gegen hohen Blutdruck
(z.B. Beta-Blocker)
2

9. Haben Sie Gelenkbeschwerden (Rheuma)?

 
Punkte
Nein
0
Ja
1

10. Sind Sie zuckerkrank (Diabetes mellitus)?

 
Punkte
Nein
0
Ja
2

11. Haben Sie eine Schilddrüsenkrankheit?

 
Punkte
Nein
0
Ja
2

12. Haben Sie eine Hauterkrankung im Gesicht (z.B. Akne, Neurodermitis)?

 
Punkte
Nein
0
Ja
2


AUSWERTUNG

Bitte, zählen Sie Ihre Punkte zusammen:

1 – 10 Punkte

Normalbefund, kein Trockenes Auge

10 – 25 Punkte

Möglicherweise leiden Sie unter einer Störung des Tränenfilms (Trockenes Auge). Bitte suchen Sie zur
Bestätigung der Diagnose einen Augenarzt auf.

mehr als 25 Punkte

Es ist wahrscheinlich, dass Sie an Trockenen Augen leiden. Bitte suchen Sie zur Bestätigung der Diagnose und
Einleitung einer Therapie einen Augenarzt auf.

(Quellen: Fragebogen: Ratgeber zum Thema Trockenes Auge; Bausch & Lomb – Dr. Mann Pharma; Inhalt
gesamt: www.meine-augen.de, www.mannpharma.de, www.uniklinikum-giessen,de, www.medizininfo.de,
www.gesundheit.com)


Top


(Bildquelle: Foto 1 Bausch & Lomb, Dr. Mann Pharma; Foto 2: Alcon)


AUGENALLERGIEN

Allergien gehören zu den Zivilisationskrankheiten und haben sich in den vergangenen Jahren in den westlichen
Industrienationen zur Volkskrankheit entwickelt. Dabei sind Kleinkinder ebenso betroffen wie Erwachsene.
Aktuellen Untersuchungen zufolge leidet bereits jedes dritte Schulkind und circa 40 % der Deutschen unter 30
Jahren an allergischen Symptomen.

Die Ursachen für Allergien sind vielfältig und oft schwer zu diagnostizieren. Auslöser sind viele Dinge, mit denen
wir täglich Kontakt haben – zum Beispiel Nahrungsmittel, Pollen, Chemikalien, Tierhaare und Hausstaubmilben.

Wenn Sie vermuten, dass Sie an einer Allergie leiden, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen: nur er kann
eine genaue Diagnose stellen und die geeignete Therapie einleiten.


WAS IST EINE ALLERGIE?

Wir kommen täglich durch Einatmen, Hautkontakte oder über die Nahrung mit zahlreichen Stoffen, beispiels-
weise Krankheitserregern in Berührung. Durch ein hoch entwickeltes Abwehrsystem (Immunsystem) erkennt
unser Körper diese für uns nachteiligen Stoffe und macht sie unschädlich.

Bei einer Allergie wehrt das Immunsystem auch Stoffe ab, die dem Körper eigentlich gar nicht schaden,
beispielsweise harmlose Gräserpollen oder Staubpartikel. Es kommt zu einer Überempfindlichkeitsreaktion.

Birkenpolle
Goldrutenpolle
Haselnusspolle
Roggenpolle
       

(Bildquelle: www.mannpharma.de)

Die Folge sind Beschwerden wie Jucken, Rötung und Schwellung der Augenbindehaut. Neben Pollen können
auch Hausstaubmilben, Tierhaare, Obst und andere Nahrungsmittel, Kosmetika, Metalle, Arzneimittel (z.B.
Penicillin), Hitze, Kälte und sogar übermäßige Sonnenbestrahlung der Haut Allergien verursachen. Diese äußern
sich in typischen Beschwerden wie zum Beispiel Schnupfen, kribbelnde Nase und Hautausschlägen. Die Aller-
gieauslöser nennt man Allergene.


WIE ENTSTEHT EINE ALLERGISCHE REAKTION?

Dahinter steckt ein komplexer Vorgang, der durch unser Immunsystem ausgelöst wird. Unbemerkt für den
Betroffenen werden in der so genannten Sensibilisierungsphase einer allergischen Reaktion die eindringenden
Fremdkörper (Allergene) markiert und registriert. Das Abwehrsystem des Allergikers produziert in einem ersten
Schritt so genannte Antikörper (Immunglobulin E = IgE), die bei einem zweiten Kontakt mit dem vermeintlich
gefährlichen Fremdstoff richtig aktiv werden.

Schematische Darstellung der Allergiereaktion (Quelle: www.mannpharma.de)

Antikörper sind bei näherer Betrachtung nichts anderes als Eiweißstoffe, die sehr kompliziert aufgebaut sind und
an ihrer Oberfläche bestimmte Strukturen aufweisen, mit deren Hilfe sie sich an die "Eindringlinge" binden und
verklumpen. So werden die an sich harmlosen Fremdstoffe unschädlich gemacht.

Bei diesem unnötigen Abwehrkampf setzen die Antikörper ein Gewebshormon (Histamin) frei. Dieses Histamin ist
in bestimmten Körperzellen, so genannten Mastzellen, gespeichert. Kommen nun vermeintliche Fremdkörper,
z. B. Pollen, mit diesen Mastzellen in Kontakt, öffnen die Mastzellen ihre Pforten.

Das körpereigene Histamin wird in übergroßen Mengen in die Umgebung der Zellen freigesetzt. Je nachdem, wo
diese Reaktion erfolgt, tränen z.B. die Augen, läuft die Nase, juckt die Haut und/oder die Atmung wird erschwert.
Durch das freigesetzte Histamin erweitern sich die Blutgefäße, werden durchlässig und Blutplasma kann
austreten. Dadurch entstehen die allergischen Beschwerden.

Außer Histamin gibt es nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen weitere Entzündungsverursacher
(Mediatoren), die sowohl an den Sofortsymptomen als auch an der so genannten Spätreaktion 4 bis 24 Stunden
nach Allergenkontakt beteiligt sind. Diese Mediatoren werden gleichzeitig mit Histamin aus den Mastzellen
freigesetzt.

Bei sehr starker allergischer Reaktion kann sich das ganze Blutgefäßsystem erweitern, so dass das Blut nicht
mehr ausreichend im Körper zirkuliert – es versackt. Dadurch kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Die
schlimmste Folge ist ein Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit, der so genannte anaphylaktische Schock. In
diesem Fall muss sofort ein Arzt gerufen werden.


SYMPTOME

Allergische Reaktionen machen sich an unterschiedlichen Stellen des Körpers bemerkbar. Es kann zu Schnup-
fen, Hautirritationen bis hin zu asthmatischen Beschwerden kommen. In den meisten Fällen sind zusätzlich die
Augen betroffen, denn dort sitzen besonders viele Mastzellen in der Bindehaut.


(Bildquelle: www.meine-augen.de)

Augen oft mit betroffen

Allergische Reaktionen an den Augen werden als besonders quälend empfunden. Die Augen jucken, brennen,
tränen und die Bindehaut rötet sich. Man hat den Eindruck, einen harten Fremdkörper im Auge zu haben und
kann kaum aufhören, sich die Augen zu reiben. Bei länger andauernden Beschwerden kommt es in der Folge oft
zu Schwellungen des Augenlids oder einer Bindehautentzündung.

Zu den weiteren Symptomen gehört eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, die dazu führt, dass betroffene
Patienten sich am liebsten in dunklen Räumen aufhalten und/oder dunkle Sonnenbrillen tragen. In schweren
Fällen kann es außerdem zu pflastersteinförmigen Erhebungen (Papillen) unter dem Oberlid, Entzündungs-
zeichen am Hornhautrand und Bindehautödemen kommen. Wenn die Beschwerden nicht innerhalb kurzer Zeit
abklingen, sollten Sie unbedingt einen Augenarzt aufsuchen.


URSACHEN

Die häufigsten Augenallergien

Allergische Beschwerden treten dann auf, wenn der Patient mit den Allergenen in Kontakt kommt. Weiß man,
wogegen man allergisch ist, kann man versuchen, den Allergenen aus dem Weg zu gehen. Doch das ist oft
leichter gesagt als getan, schließlich kann man sich nicht den ganzen Sommer im Keller verkriechen oder gleich
die geliebte Katze abschaffen. Man unterscheidet die folgenden allergischen Augenerkrankungen:

  • Saisonale Allergie (Heuschnupfen)

    Die saisonale Allergie wird durch Pollen von Bäumen, Blüten und Gräsern ausgelöst und tritt folglich
    saisonal zu deren Blütezeiten auf. Meistens sind Augen und Nase gleichzeitig betroffen.

  • Ganzjährige Allergie (perenniale Allergie)

    Die Symptome dieser Allergie treten ganzjährig auf, weil der Patient ständig mit den Allergenen in
    Kontakt kommt. Auslöser sind in erster Linie Katzenhaare, Schimmelpilze und der Kot von Hausstaub-
    milben, der sich gerne in Kopfkissen, Bettdecken und Matratzen ansammelt.

  • Gigantopapilläre Konjunktivitis (Riesenpapillenkonjunktivitis)

    Diese Allergie ist chronischer Art und wird meist durch Eiweißablagerungen auf (weichen) Kontaktlinsen
    ausgelöst.

    Die Bindehaut unterhalb des Oberlides reagiert allergisch und lässt große Papillen (pflastersteinförmige
    Erhebungen) auf der Bindehaut entstehen, die zu einem heftigen Fremdkörpergefühl führen.

  • Frühjahrskatarrh

    Die Ursache für den so genannten Frühjahrskatarrh (Keratokonjunktivitis vernalis) ist bislang unerkannt.
    Es handelt sich dabei um eine schwere Form der Bindehautentzündung, die hauptsächlich bei Knaben
    oder männlichen Jugendlichen saisonal im Frühjahr auftritt. Die Symptome sind äußerst heftig und
    bedürfen intensiver Therapie durch den Augenarzt. Die Hornhaut kann dabei so sehr angegriffen werden,
    dass die Sehkraft gefährdet ist!



THERAPIE

Was tun bei Augenallergien?

Wer einmal allergisch reagiert, kann die Allergie nur verhindern, wenn er den Grund für seine Allergie kennt und
konsequent meidet. Hierbei spricht man von Karenz. Da das aber in vielen Fällen kaum möglich ist, wurden
verschiedene Medikamente und Wirkstoffe entwickelt, die unterschiedliche Therapieansätze verfolgen.

Die verschiedenen Wirkstoffe

Vasokonstriktoren reduzieren die Rötung der Augen, indem sie die Blutgefäße der Bindehaut
verengen. Sie machen die Augen dadurch wieder weiß und wirken sehr schnell, ohne aber das
eigentliche allergische Geschehen zu beeinflussen. Eine Langzeitanwendung mit diesen Sub-
stanzen sollte auf jeden Fall vermieden werden, da zu lange Anwendung zur Austrocknung des
Auges führen kann (siehe Augenerkrankung Trockenes Auge).

Mastzellstabilisatoren verhindern die Ausschüttung von Symptom auslösenden Substanzen wie
Histamin, indem sie die Mastzellen vor dem Aufplatzen bewahren. Die Wirkung tritt allerdings
zeitlich verzögert ein, was bedeutet, dass sie die Symptome im akuten Allergiestadium nicht
schnell lindern. Sie müssen bereits prophylaktisch (vorbeugend), ein paar Tage vor dem Ausbruch
der Allergie, angewendet werden.

Antihistaminika lindern die akuten Symptome sehr schnell und haben einen positiven Einfluss
auf das gesamte allergische Geschehen. Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Histamins,
des wichtigsten Verursachers von Juckreiz. Außerdem hemmen Antihistaminika zusätzlich die
entzündungsauslösenden Substanzen (Mediatoren). Positiv ist auch, dass moderne Antihistaminika
nicht mehr müde machen und auch sonst kaum noch Nebenwirkungen verursachen.


Welche Therapie ist für mich geeignet?

Die Entscheidung für die eine oder andere Therapie sollten Sie in jeden Fall Ihrem Augenarzt überlassen bzw.
mit ihm besprechen, zumal bestimmte Präparate verschreibungspflichtig sind. Nur Ihr Arzt kann eine genaue
Diagnose stellen und eine für Sie geeignete Therapie einleiten.

Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung

Dass das Immunsystem auf an sich harmlose Stoffe nicht mehr allergisch reagiert, kann mit einer
Desensibilisierung (oder Hyposensibilisierung) erreicht werden. Dabei wird das entsprechende
Allergen regelmäßig über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren in langsam steigender Dosierung
gespritzt. Die Allergie soll schrittweise abgebaut werden, indem sich der Körper langsam an das
Allergen gewöhnt, er entwickelt eine gewisse Toleranz. Diese Therapie ist jedoch nur in rund 80%
der Fälle erfolgreich und eignet sich meist nicht für Patienten mit längerer Erkrankungsdauer
als 10 Jahre. Mehr Erfolg verspricht diese Behandlung bei jüngeren Patienten mit kürzerer
Erkrankungsdauer.

Alternative Heilverfahren

Dabei hat sich vor allem bei der Pollenallergie die klassische chinesische Ganzkörper-Akupunktur
als erfolgreich erwiesen. Sie sollte aber nur von einem speziell dafür ausgebildeten Arzt durchgeführt
werden. Daneben gibt es zur Allergiebehandlung zahlreiche ganzheitlich-biologische Methoden.
Bevor Sie sich für eine solche Therapie entscheiden, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt um Rat
fragen. Er weiß am besten, was für Sie zu empfehlen ist und was nicht.



TIPPS UND EMPFEHLUNGEN

Hier finden Sie einige Hinweise, was Sie bei z.B. Heuschnupfen und Hausstaubmilben-Allergie neben medikam-
entösen Maßnahmen sonst noch tun können.

Heuschnupfen

  • Beachten Sie die aktuellen Pollenfluginformationen in Radio, Fernsehen und Zeitungen.

  • Meiden Sie in der Blütezeit Wiesen und Felder.

  • Im Garten sollten Sie den Rasen kurz halten. Mähen Sie auf keinen Fall selbst: beim Schneiden tritt
    Pflanzensaft aus, der den Pollen verwandte Allergene enthält.

  • Lüften Sie die Wohnung zu pollenarmen Zeiten: in Städten während der frühen Morgenstunden, auf dem
    Land abends.

  • Schließen Sie die Fenster beim Autofahren und lassen Sie, wenn möglich, einen Pollenfilter einbauen
    (falls noch nicht vorhanden).

  • Entfernen Sie durch abendliches Haarewaschen die in den Haaren klebenden Pollen. So vermeiden Sie
    auch, dass sich die Pollen im Kopfkissen festsetzen.

  • Nehmen Sie Ihre Straßenkleidung nicht mit ins Schlafzimmer.

  • Saugen Sie täglich Staub.

  • Bei Regen können Sie nach einer halben Stunden aufatmen: dann sinkt die Konzentration der Pollen
    in der Luft deutlich.

  • Wenn möglich, machen Sie "Urlaub vom Heuschnupfen". Als Ferienziele bieten sich dazu das Hoch-
    gebirge und die Küstenregionen an.

  • Sportliche Aktivitäten sollten Sie möglichst in der Halle betreiben.


Hausstaubmilben-Allergie

  • Lüften Sie häufig die Wohnräume gut durch, das senkt die Luftfeuchtigkeit und verschlechtert damit
    die Wachstumsbedingungen für Milben.

  • Die Temperatur in der Wohnung sollte nicht über 21°C steigen und eine Luftfeuchtigkeit zwischen
    65 % und 80 % vermieden werden, da sich Milben unter diesen Bedingungen besonders gut
    entwickeln können.

  • Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben sind die Monate Mai bis Oktober. Mit Beginn der Heiz-
    periode und der damit verbundenen Abnahme der relativen Luftfeuchtigkeit stirbt die größte Menge
    der Milben ab. Der Milbenkot verbleibt jedoch in Matratzen, Polstermöbeln etc. Er verbindet sich
    mit dem Hausstaub und bereitet Allergikern auch noch im Winter Probleme.

  • Verzichten Sie, wenn möglich, auf Teppiche oder Teppichböden, Stoffvorhänge und Stoffmöbel.

  • Wischen Sie Staub mit einem feuchten Tuch weg. So vermeiden Sie das Staubaufwirbeln.

  • Wischen Sie auch den Fußboden häufig feucht. Für Teppichböden verwenden Sie am besten einen
    Staubsauger, der für Allergiker geeignet ist.

  • Geprüfte Raumluftfilter bringen vielen Menschen Erleichterung. Sie filtern nicht nur den Hausstaub,
    sondern auch die Pollen aus der Luft, die in die Wohnung gedrungen sind.

  • Erneuern Sie die Matratze etwa alle fünf bis acht Jahre – sie ist ein beliebter Aufenthaltsort der
    Hausstaubmilben. Verwenden Sie für Ihre Bettwäsche so genannte Encasings, das sind spezielle
    Bezüge, die undurchlässig für Hausstaubmilbenkot, dabei aber atmungsaktiv sind.

  • Waschen Sie Oberbett und Kopfkissen 1x monatlich eine Stunde lang; das überleben die Milben nicht.

  • Testen Sie die Milben-Konzentration. Mit Hilfe spezifischer Tests (z.B. Acarex-Test) kann geprüft
    werden, ob und wie stark Matratzen, Polstermöbel oder Teppichböden mit Milben befallen sind.
    Bei positivem Testergebnis sollten Sie eine Reinigung mit handelsüblichen milbenvernichtenden
    Mitteln vornehmen.

  • Beim Teppichbodenkauf sollten Sie auf das GuT-Signet achten; Produkte mit diesem Zeichen sind
    schadstoffgeprüft und bieten somit einen hohen Sicherheitsstandard für Allergiker.

  • Benutzen Sie einen für Allergiker geeigneten Staubsauger mit rotierendem Bürstvorsatz und Mikro-
    filter. Filtertüten sollten nicht länger als einen Monat im Staubsauger verbleiben, auch, wenn die
    Wechselanzeige noch nicht blinkt.

  • Legen Sie Stoff-Kuscheltiere Ihrer Kinder gelegentlich für eine Nacht in den Gefrierschrank

 

(Bildquelle: www.oeko-planet.de)

Schimmelpilz-Allergie

  • Lüften Sie häufig Ihre Wohnräume.

  • Verwenden Sie möglichst keine Holzverschalungen und zellulosehaltigen Wandtapezierungen
    in Bad/Toilette.

  • Stellen Sie möglichst keine Zimmerpflanzen in Ihren Schlafbereich (Ausnahme: Hydrokultur).

  • Lagern Sie Obst und Gemüse im Kühlschrank.

  • Verzehren Sie keine schimmeligen Lebensmittel, auch keinen Schimmelkäse, Wein, Bier, Obstsäfte,
    Essig etc.

  • Achten Sie darauf, bei Gartenarbeiten nicht mit abgestorbenen Pflanzenteilen in Berührung zu kommen.

  • Meiden Sie Biotonnen (Mundschutz verwenden).

Nahrungsmittel-Allergie

  • Beachten Sie Kreuzallergien bei Heuschnupfen, z.B. Baumpollen mit Stein- und Kernobst, Nüssen,
    Karotten, Sellerie, Anis, Curry; Gras- und Getreidepollen mit Mehl und Getreide; Kräuterpollen mit
    Kräutern, Gewürzen, Kräutertees, Kamille, Sellerie.

  • Beachten Sie die Zutatenlisten bei Lebensmittelverpackungen.

 

Tierhaar-Allergie

  • Vermeiden Sie grundsätzlich Tierhaltung in Allergikerfamilien

  • Meiden Sie Zoologische Gärten.

  • Falls Sie Tiere haben, waschen oder reiben Sie sie regelmäßig feucht ab.

  • Vermeiden Sie Kleidungsstücke oder andere Gegenstände aus Tierhaaren, z.B. Kamelhaarmäntel,
    Rosshaarmatratzen und Kamelhaardecken.

  • Waschen Sie sich nach dem Streicheln eines Tieres die Hände.

(Quelle: www.mannpharma.de)

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Bücher und weiterführende Lektüre

Hinweis: Die aufgeführten Bücher sind keine Empfehlung der Markt-Apotheke. Sie stellen lediglich einen kleinen
Auszug aus dem Gesamtangebot aller zu diesem Thema verfügbaren Publikationen.

  • Rote und trockene Augen
    Autor: Matthias Sachsenweger; Verlag Gesundheit (1999), ISBN 3333010402