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Tiergesundheit

Wenn es um Pflege, Schutz, Vorsorge und Heilung geht, brauchen auch
Haustiere „ihre“ Apotheke. Eine, die
sich auskennt und die weiß, worauf es ankommt. Und eine, die
ihre Liebe zum Tier konsequent in den Dienst
seiner Gesundheit stellt.
- Beratung und Hilfe bei der Wahl frei
verkäuflicher homöopathischer und klassischer Tiermedizin
- Hochwirksame Präparate zur Vorbeugung
und Bekämpfung von Flöhen und Zecken bei Hunden und
Katzen;
selbst im Welpenalter und bei trächtigen und säugenden
Tieren (Frontline Spot On, Exspot)
- Hochwirksame Präparate gegen Bandwurminfektionen
bei Hund und Katze (Droncit)
Kriterien für die richtige Wahl bei
Medikamenten
- Naturheilkunde oder klassische Medizin?
Hierauf gibt es, wie beim Menschen, keine allgemeingültige
Antwort. Wichtig sind die Art und das Stadium der Erkrankung Ihres
Tieres. Beides entscheidet darüber, wie
wichtig eine geprüfte und damit sichere Wirkung des gewählten
Mittels ist. Beispiel Bindehautentzündung:
Liegen keinerlei Verletzungen des Auges vor, kann schonend mit
Euphrasia (homöopathischen
Augentropfen) behandelt werden. Vereitert das Auge jedoch, drohen
dauerhafte Schäden. Der Einsatz von
antibiotikahaltigen Salben wird unverzichtbar.
- Tier und Mensch! Besondere Sorgfalt ist
immer dann geboten, wenn es nicht allein um die Gesundheit Ihres
Tieres geht, sondern auch um Ihre eigene. Beispiel Würmer:
Um Vier- und Zweibeiner vor einem Wurmbefall zu schützen,
dürfen bei der Entwurmung keine Experimente
gemacht werden! Hier sollte ausschließlich auf geprüfte
Medikamente vertraut werden. Sonst heißt es über
kurz oder lang auch bei Ihnen: Zur Entwurmung bitte!
- Vorsicht vor 08-15-Lösungen! Basis
für die richtige Wahl eines Medikamentes ist es, zu klären,
ob es sich
bei der Erkrankung des Tieres um eine leichte oder starke Form
handelt, ob sie im Anfang oder bereits im
fortgeschrittenen Stadium ist. Beispiel Gelenkprobleme:
Im Zoofachhandel werden oft Ergänzungsfuttermittel angeboten,
die keinerlei Unterschiede zwischen einer
Erst- und einer fortführenden Behandlung machen. Dabei gilt
es gerade in der frühen Phase eines
Gelenkleidens, die den Knorpel schädigenden Enzyme zu hemmen
und den fortschreitenden Abbau zu
verhindern. Erst in der zweiten Phase heißt es dann, den
Stoffwechsel des Knorpels wieder anzukurbeln,
die Regeneration und den Aufbau zu unterstützen. Sprechen
Sie also unbedingt mit ihrem Tierarzt! Er wird
Ihnen ein wirksames Ergänzungs- oder Alleinfutter¬mittel
empfehlen.
- Diät statt Medikament! Öfter
als man denkt, kann eine gezielte Diät die Krankheit des
Tieres positiv
beeinflussen und damit den Bedarf an Medikamenten verringern.
Ganz gleich, ob Probleme mit Haut & Fell
vorliegen, ein Nieren-, Leber- oder Herzleiden vorhanden, eine
Diabetes mellitus oder Verdauungsstörungen:
Die meisten Tierarztpraxen bieten heute hervorragende und speziell
auf die einzelnen Krankheitsbilder
abgestimmte Tiernahrung an, durch die langfristig die Dosierung
von kontinuierlich zu verabreichenden
Medikamenten verringert werden kann.
Zecken: Mini-Vampire bedrohen die Gesundheit
Ihres Vierbeiners. Und Ihre eigene.
Ist Ihr Hund oder ihre Draußen-Katze
plötzlich apathisch? Leidet Ihr vierbeiniger Liebling aus Ihnen
unerklärlichen
Gründen unter Lahmheit und Appetitlosigkeit? Ist er abgeschlagen
oder sogar fiebrig? Sind seine Lymphknoten
geschwollen? Das alles könnten Symptome dafür sein, dass
ein „Holzbock“ zugeschlagen hat; eine der in
Deutschland am häufigsten vorkommenden Zeckenart. Der Gang
zum Tierarzt ist dann unausweichlich, denn
schnelle Hilfe tut Not!
Von April bis Oktober lauern Zecken auf einen Wirt; im Unterholz
verborgen, in Mischwäldern, aber auch an
Wegrändern und in Parkanlagen, ja selbst im eigenen Garten.
Hat sich eine Zecke erst einmal fest gebissen, hat
das womöglich fatale Folgen. Zumal dann, wenn sie mit einem
krankheitserregenden Borreliose- oder Ehrlichiose-
Bakterium infiziert ist. Die Diagnose ist oft schwierig, die Antibiotika-Therapie
unausweichlich. Trotz dieser
Therapie kommt es oft – auch nach Jahren noch – zu Rückfällen
und zu Spätfolgen. Weltweit warnen Ärzte vor
der Gefahr von Krankheitsübertragungen auf den Menschen.

Flöhe: Plagegeister, die keinen Winterschlaf
halten!
Zwar spielt sich die die Flohsaison
zwischen Ende April bis Ende November im Freien ab, allerdings sind
Flöhe
durch unsere beheizten und mit Teppichen ausgelegten Wohnungen zu
einem Ganzjahresproblem geworden.
Wenn es draußen kalt ist, fühlt sich die Flohbrut in
gemütlich warmen Wohnungen wohl und findet optimale
Bedingungen, um sich weiter zu entwickeln. Eine Ganzjahresbehandlung
ist also angesagt, wenn Sie Ihren Hund
oder Ihre Katze vor akutem Flohbefall schützen wollen.
Ist Ihr Tier unruhig, juckt und kratzt sich über Gebühr
oder fühlt sich allgemein nicht sehr wohl, kann ein
Flohbefall vorliegen. Es gibt zwei Möglichkeiten, um dies heraus
zu finden:
- Besorgen Sie sich einen Flohkamm und ziehen
Sie ihn durch das Fell Ihres Tieres. Wenn Sie schwarze
Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich hierbei
um Flohkot handeln. (Flohkot und Floheier
sind oft die einzige Möglichkeit, um diese Parasiten nachzuweisen,
den Flöhe springen nicht herum.) Um
Herauszufinden, ob es sich bei den schwarzen Krümelchen um
Flohkot handelt, klopfen Sie den Kamm auf
ein weißen Blatt Haushaltspapier und feuchten Sie es an.
Färbt sich das Papier rot, liegt Flohbefall vor.
Falls Sie Flöhe auf dem Kamm entdecken, ertränken Sie
diese so schnell wie möglich in einer Schale mit
Seifenwasser, bevor sie flüchten und zurück auf Ihr
Tier springen können.
- Legen Sie ein weißes Haushaltstuch
unter Ihr Tier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das
Fell. Falls
schwarze Krümelchen auf das Papier fallen, könnte es
sich um Flohkot handeln. Der Nachweis gelingt auch
hier durch Anfeuchten des Papiers.
Flöhe können ernsthafte Krankheiten
verursachen
Flohallergie-Dermatitis.
Dabei handelt es sich um eine Flohstichallergie, die mit Rötungen,
Haarausfall,
Krustenbildung und teilweise heftigem Juckreiz einhergeht. Am häufigsten
betroffen sind Hals, Rücken,
Schwanzwurzel und Bauch.
Bandwürmer. Ein Befall mit Darmparasiten kann
sich, je nach Art und Stärke des Befalls, verschieden schwer
äußern. Auf Durchfall und Erbrechen folgt oft Appetitlosigkeit.
Bei älteren Tieren wird oft auch nur ein schlechtes
Haarkleid und Gewichtsverlust, trotz gutem Appetit, beobachtet.
Gelegentlich haben die Tiere Juckreiz am
ganzen Körper oder aber auch speziell am After. Darüber
hinaus können die Leber und das Zentralnervensystem
angegriffen werden.
Die vorsorgliche Verabreichung eines Wurmmittels sollte 1 bis 4
Mal im Jahr erfolgen. Die Behandlung dauert in
den meisten Fällen höchstens ein paar Tage. Die Wahl des
richtigen Mittels, eine ausreichend hohe Dosierung
entsprechend dem Gewicht Ihres Tieres und eine zuverlässige
Verabreichung sind für den Erfolg der Behandlung
wichtig. Lassen Sie sich also beraten!
Blutarmut. Hiervon können besonders Welpen
betroffen sein. Klinische Symptome sind blasse Schleimhäute,
Schwäche und Abgeschlagenheit.
Katzenkrankheit. Hierbei handelt es sich um eine
Infektionskrankheit, die durch Biss, Kratzen oder Kontakt von
selbst nicht erkrankten Katzen auf den Menschen übertragen
werden kann. Flöhe dienen in diesem Fall zwischen
den Katzen als Überträger dieser Bakterien.
Konsultieren Sie unbedingt einen Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass
Ihr Tier an einem der aufgeführten Probleme
leidet.
(Quelle: Frontline)
Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor Floh-
und Zeckenhalsbändern!
Von diesen Halsbändern geht bisweilen
eine tödliche Gefahr aus, denn die Tiere können beim Spielen
oder
Klettern in den Halsbändern hängen bleiben, Quetschungen
erleiden und sich strangulieren. Wer sein Tier
gefahrlos vor Flöhen und Zecken schützen will, sollte
auf Medikamente zurückgreifen, die Hund und Katze
wirkungsvoll vor diesen Parasiten schützen. Hochwirksame Präparate
sind apothekenpflichtig!
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